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Newsblog

  • "Europäisches Parlament erteilt Antibiotika-Ideologen erneute Absage"
    am 24. Juni 2022 um 16:53

    "In seiner heutigen Sitzung hat das Europäische Parlament (EP) den letzte Woche kurzfristig eingebrachten Einwand des Umwelt- und Gesundheitsausschusses (ENVI) gegen den Durchführungsrechtsakt über gelistete antimikrobielle Mittel, die nur für den menschlichen Gebrauch reserviert sind (Reserveantibiotika), erneut mit großer Mehrheit abgelehnt. Das EP folgt damit dem bewährten wissenschaftlich fundierten Entscheidungsfindungsprozess in der EU und bestätigt gleichzeitig sein eigenes Votum aus dem letzten Herbst. Mit ihrer Abstimmung bekennen sich die Abgeordneten erneut klar zum One-Health-Ansatz im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen," informiert der Bundesverband Praktischer Tierärzte in einer Pressemeldung vom 23. Juni 2022.

  • Auktionsergebnis der Internet Schweinebörse vom 24.06.2022
    am 24. Juni 2022 um 12:50

    Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Freitag, 24.06.2022 wurden...

  • ASP-Update 24.06.2022: Neuer ASP-Fall bei Wildschwein außerhalb der Weißen Zone in Brandenburg
    am 24. Juni 2022 um 10:45

    In Brandenburg wurde gestern bei einem als Fallwild gefundenen Frischling die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Da sich der Fundort außerhalb der bestehenden Weißen Zone im Landkreis Spree-Neiße befindet, wurde die Einleitung neuer Bekämpfungsmaßnahmen notwendig. Auch in Sachsen werden die Maßnahmen gegen die Tierseuche mit einem Projekt zur verstärkten Bejagung des Schwarzwilds noch einmal erhöht. Inzwischen ist die Anzahl der bestätigten ASP-Fälle bei Wildschweinen in den betroffenen Bundesländern auf knapp 4.000 angestiegen.

  • Koalitionsverträge Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein: Eigenständige Landwirtschaftsministerien und Forcierung des Borchert-Plans
    am 24. Juni 2022 um 9:56

    CDU und Grüne in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen (NRW), haben in dieser Woche jeweils die Koalitionsverträge für die neue Wahlperiode vorgestellt. In beiden Bundesländern wird es künftig eine schwarz-grüne Koalition und zwei unterschiedliche Ressorts für die Bereiche Landwirtschaft und Umwelt geben.  Mit Blick auf die Nutztierhaltung haben sich CDU und Grüne in beiden Ländern für die Umsetzung der Ergebnisse der Borchert-Kommission ausgesprochen. ISN: Die letzte Bundesregierung hat eins mustergültig gezeigt: wie getrennte Agrar- und Umweltressorts eben nicht miteinander zusammengearbeitet haben – zum Nachteil der Bauern! Skepsis ist also angebracht, ob sich der Knoten so durchschlagen lässt. Allerdings spricht zumindest in NRW einiges deutlich dafür, dass es doch funktionieren kann. Nach dem Motto "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", war NRW bei diesen Themen in den vergangenen Jahren immer wieder ohne Frage einer der konstruktivsten Aktivposten im Konzert der Bundesländer. Und das Land hat seinen Führungsanspruch diesbezüglich jetzt klar erneuert! Mit Blick auf Berlin wird in Bezug auf die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung ein Schrittmacher und Impulsgeber dringend nötig sein. Sonst wird das Spiel auf Zeit wohl nicht beendet werden können!

  • Dänemark liefert mehr Schweinefleisch nach Deutschland
    am 24. Juni 2022 um 8:54

    (s)SuS - 5xD ade. Die Absatzprobleme von Schweinefleisch in China haben die dänischen Anbieter dazu veranlasst, mehr Ware in die Europäische Union und nach Deutschland zu verkaufen. Laut Daten des Dachverbandes der dänischen Land- und Ernährungswirtschaft (L&F) legten die Fleischlieferungen in die EU-Mitgliedstaaten im ersten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,0 % auf 182.160 t zu. Die Ausfuhren nach Deutschland wuchsen dabei mit 23,0 % auf 66.070 t noch etwas stärker. Das lag vor allem an dem sehr viel umfangreicheren Absatz von Teilstücken vom Schwein, die um 37,8 % auf 39.310 t stiegen. Zudem wurden auch etwas mehr Schweinehälften, Würste, Konservenfleisch und Bacon verkauft.

  • Keine Planwirtschaft in der Ernährungsversorgung
    am 24. Juni 2022 um 8:52

    "Wenn Politiker einer Berliner Regierungspartei deutschen Landwirten schon vorschreiben wollen, welches Gemüse noch angebaut werden darf und welches nicht, dann haben diese offenbar ihren Traum von der Planwirtschaft noch nicht aufgegeben. Wollen die Grünen bestimmen, was bei den Menschen auf den Teller kommt?", erzürnte sich die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Anlass waren Medienberichte über Forderungen einer grünen Europaabgeordneten, den Spargelanbau in Deutschland einzustellen.

  • QS: Arbeitshilfe Tierhaltung - Schädlingsmonitoring und -bekämpfung
    am 24. Juni 2022 um 6:29

    Schädlingsmonitoring und -bekämpfung sind fester Bestandteil in den QS-Leitfäden Landwirtschaft. Unterstützung bei der Umsetzung der Anforderungen soll ab sofort die neue QS-Arbeitshilfe Tierhaltung: Schädlingsmonitoring und -bekämpfung ermöglichen. Das Dokument erläutert im Detail, worauf es bei der Durchführung und Dokumentation des Schädlingsmonitorings bzw. bei ggf. daraus resultierenden Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung ankommt. Der Fokus der Arbeitshilfe liegt dabei auf der Bekämpfung von Mäusen und Ratten. Sie enthält auch Informationen zum Einsatz von Rodentiziden bei der Bekämpfung von Schadnagern sowie eine Übersicht weiterführender Informationen und Links.

  • Streit um angebliches Separatorenfleisch in Geflügelprodukten – Fleischhersteller bestreiten Vorwürfe
    am 23. Juni 2022 um 15:00

    Mehrere große Fleischkonzerne in Deutschland sollen in Geflügelwurstprodukten Separatorenfleisch verwendet haben, ohne dies, wie vorgeschrieben, auf den Verpackungen zu kennzeichnen. Dies berichten heute der NDR und der "Spiegel" und verweisen auf 30 eingesendete Produkte, von denen neun bei Laboruntersuchungen mit einem neuen Verfahren zum Nachweis bestimmter Proteine des Bremerhavener Professors Stefan Wittke positiv getestet worden seien. Die betroffenen Fleischunternehmen haben die die Vorwürfe in einer Stellungnahme bestritten und das Prüfverfahren infrage gestellt, berichtet Agra Europe (AgE).

  • „Bauernmilliarde“: Rentenbank startet Mitte Juli die nächste Antragsrunde
    am 23. Juni 2022 um 11:15

    Das in 2020 gestartete Investitions- und Zukunftsprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Förderung der Anschaffung moderner und umweltschonender Landtechnik wurde bisher gut angenommen und geht nun in die nächste Runde. Die Landwirtschaftliche Rentenbank startet Mitte Juli ein neues Interessenbekundungsverfahren. Vom 18.07.2022 bis zum 27.07.2022 können über ihr Förderportal die Interessenbekundungen abgegeben werden.

  • Stellungnahme zu angeblichen Befunden von Separatorenfleisch in Wurstprodukten
    am 23. Juni 2022 um 9:05

    Die ARD und das Magazin DER SPIEGEL haben in Vorab-Berichten zu einem TV-Beitrag, der am 23. Juni 2022 in der Sendung Panorama ausgestrahlt wurde, behauptet, dass in mehreren Geflügelwurstprodukten der Franz Wiltmann GmbH & Co. KG und der Zur Mühlen Gruppe Separatorenfleisch ohne eine entsprechende Kennzeichnung eingesetzt wurde. Beide Unternehmen widersprechen den Vorwürfen. Die Aussagen in den Berichten seien falsch, heißt es in der Stellungnahme.

  • Was leistet eine Ertragsschadenversicherung im ASP-Fall?
    am 23. Juni 2022 um 7:16

    Soweit Schweinehalter von einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind, ist ein hoher finanzieller Schaden möglich. In diesem Beitrag wird erörtert, inwieweit eine Tierertragsschadenversicherung die Folgen unter den aktuellen Rahmenbedingungen abfangen kann.

  • "Jugendmund" hat Gold im Mund: Kritik des Nachwuchses an BMEL-Politik
    am 23. Juni 2022 um 6:35

    "Cem Özdemir hat beim Bauern­tag die Klose-Köhler KG als Aus­bildungsbetrieb des Jahres 2022 geehrt. Als die aktuelle Auszubildende des Betriebs das Mikrofon bekam, erstarrte sie nicht vor Ehrfurcht, sondern las Özdemir und allen Agrarpolitikern der aktuellen und vergangenen Regierungen die Leviten: Sie habe nicht das Gefühl, dass die deutsche Landwirtschaft noch gewollt sei."

  • EU-Krisenhilfe: BMEL legt Verordnung für Anpassungsbeihilfe vor
    am 22. Juni 2022 um 12:29

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat nun Details zu der angekündigten 180 Millionen Euro-Krisenhilfe vorgelegt. Der entsprechende Verordnungsentwurf für die sogenannte Anpassungsbeihilfe für Erzeuger in bestimmten Agrarsektoren ist den Bundesländern und Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet worden. Anspruchsberechtigt sind u.a. auch Betriebe aus der Schweinehaltung. ISN: Die Unterstützung der krisengeschüttelten Landwirte ist zu begrüßen, auch wenn die Zahlungen nur einen Bruchteil der tatsächlichen aktuellen Verluste in den Betrieben abdecken werden. Wichtig ist, dass die Hilfen ohne großen bürokratischen Aufwand schnell ankommen.

  • „Innovation ist Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit“
    am 22. Juni 2022 um 12:27

    "Mit dem heute in Brüssel präsentierten Entwurf für eine Verordnung über den nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Sustainable Use Regulation: SUR) gibt die Europäische Kommission den Mitgliedsstaaten Ziele für eine Pflanzenschutzmittel-Reduktion vor, die weder die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft noch die bereits geleisteten, erheblichen Reduktionen angemessen berücksichtigen", kritisiert der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in einer gerade veröffentlichten Pressemeldung. In nicht einmal zehn Jahren habe die deutsche Landwirtschaft Menge und Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um ein Drittel reduziert, informiert der IVA. 

  • Lebensmittelerzeugung Priorität geben
    am 22. Juni 2022 um 9:22

    Vor der Vorstellung des EU-Naturschutzpakets der EU-Kommission fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Kommission auf, dem Ziel einer Stabilisierung der europäischen Lebensmittel- und Getreideerzeugung eine höhere Priorität zu geben und das Paket noch einmal nachzubessern.

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