Aktuelles

Newsblog

  • Wildschweine tun dem Klima nicht gut
    am 24. Mai 2024 um 14:52

    Wildschweine (Sus scrofa) sind in weiten Teilen Europas und Asiens beheimatet, aber heute leben sie auf allen Kontinenten außer der Antarktis, was sie zu einem der am weitesten verbreiteten invasiven Säugetiere auf dem Planeten macht. Schätzungsweise drei Millionen Wildschweine leben allein in Australien. Dort sollen sie durch ihre Suche nach Nahrung jedes Jahr 4,9 Millionen Tonnen Kohlendioxid frei setzen. Die Ernteschäden werden auf 100 Mio US-Dollar jährlich geschätzt.

  • Migros verabschiedet sich von der Nährwertampel
    am 24. Mai 2024 um 14:25

    Der Schweizer Lebensmittelhändler Migros wird sich schrittweise vom Nutri-Score auf seinen Produkten verabschieden. Dier Nutzen stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen, schreibt die Genfer Tribune. Bisher gebe es auch keine wissenschaftliche Belege für die Nützlichkeit der Ampel.

  • In Argentinien kommt gentechnisch veränderter Weizen auf die Felder
    am 24. Mai 2024 um 14:24

    transgen - 2020 erlaubte Argentinien den Anbau von Weizen, der dank eines neu eingeführten Gens aus Sonnenblumen Trockenstress besser verträgt als herkömmliche Sorten. Später haben wichtige Abnehmerländer, etwa Australien, Nigeria und die USA, den Import von Mehl aus dem neuen HB4-Weizen zugelassen. Nach einigen Jahren Versuchsanbau hat nun der reguläre Vertrieb des Saatguts über den argentinischen Agrarhandel begonnen. Landwirte können unter vier verschiedenen HB4-Weizensorten wählen. Besondere Einschränkungen gibt es nicht.

  • Weidetiere: die neuen Klimahelden
    am 24. Mai 2024 um 14:18

    Ausgewilderte Wisente in den Karpaten sind "Klimahelden", schreibt der Spiegel. Schaut man die zugehörige Studie genauer an, wird klar: Das sind Schafe und Mutterkühe auch! Der BRS hat einmal nachgerechnet: Rund 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland sind Wiesen und Weiden, die zumeist aus geografischen oder naturschutzfachlichen Gründen nicht als Ackerland genutzt werden können. Grünlandflächen sind effektive Kohlenstoffspeicher und somit wichtig für den Klimaschutz. Ein Hektar Dauergrünland, das sind 10.000 Quadratmeter, speichert bis zu 200 Tonnen Kohlenstoff! In Deutschland wären das rd. 940 Mio. Tonnen. Das entspricht rd. 3,4 Milliarden Tonnen CO2.*

  • Einigung beim Tierschutzgesetz – ISN kritisiert doppelzüngiges Verhalten der Politik
    am 24. Mai 2024 um 12:50

    Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mitteilt, hat das Bundeskabinett heute den Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. ISN: Auf der einen Seite wird Entbürokratisierung versprochen, auf der anderen Seite ein Bürokratiemonster erschaffen. So ein doppelzüngiges Verhalten macht jedes Gerede über Entlastung der Landwirte zur Heuchelei.

  • Auktionsergebnis der Internet Schweinebörse vom 24.05.2024
    am 24. Mai 2024 um 11:00

    Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am heutigen Freitag, 24.05.2024 wurden…

  • ISN-Schlachthofranking 2023: Konsolidierung in der Schlachtbranche setzt sich fort
    am 24. Mai 2024 um 10:30

    Der Konsolidierungsprozess in der Schlachtbranche schreitet voran. Die Schlachtbetriebe stellen sich auf die veränderten Gegebenheiten ein – also vor allem auf geringere Schweineanlieferungen bei gleichzeitig hohen Betriebskosten. Bei den Schweinebestandszahlen ist mittlerweile immerhin eine leichte Stabilisierung erkennbar. Nichtsdestotrotz wurden im vergangenen Jahr und zu Beginn dieses Jahres aber weitere Schlachtstandorte geschlossen oder die Schlachtaktivitäten wurden gedrosselt. Dabei ist zu beobachten, dass die beiden größten Schlachtunternehmen im schrumpfenden Gesamtmarkt ihre Marktanteile weiter ausbauen können. Im laufenden Transformationsprozess nehmen die Unternehmensstrategien der Schlachtbetriebe zunehmend die Qualitäten im Lebendvieheinkauf in den Fokus, wodurch vertragliche Bindungen weiter an Bedeutung gewinnen.

  • Junge ISN Mitgliederversammlung 2024 mit Schlachthofbesichtigung - Jetzt anmelden!
    am 24. Mai 2024 um 10:15

    Junge ISN aufgepasst – Auf der JISN-Mitgliederversammlung am 11. Juni 2024 besichtigen wir den Schlachthof von Böseler Goldschmaus in Garrel.

  • Duroc-Schweine satt füttern?
    am 23. Mai 2024 um 9:10

    Durco-Mastschweine bestechen durch ihre Futteraufnahme. Die LWK Niedersachsen hat dies zum Anlass genommen und untersucht, ob die Tiere ad libitum oder besser in der Endmast rationiert gefüttert werden sollten. Signifikante erhobene Leistungsunterschiede hinsichtlich Tageszunahme, Futteraufwand je kg Zuwachs sowie Futterverbrauch wurden in einem zweiten Versuch überprüft. Andrea Meyer und Wolfgang Voigt, LWK Niedersachen, haben die Ergebnisse in einem neuen proteinmarkt-Fachbeitrag zusammengefasst.

  • Landvolk fordert von EU-Politik vernünftige Verordnungen
    am 23. Mai 2024 um 9:00

    Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, weist das Landvolk Niedersachsen im Hinblick auf das geplante große Tierwohl-Paket und die anstehende Umsetzung der EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten aktuell in den Sozialen Medien mit einer Aktion zur EU-Wahl auf die Auswirkungen hin. "Unsere Landvolk-Kreisverbände werden zudem ihre EU-Kandidaten in Anschreiben hierzu informieren und sensibilisieren", erklärt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Bei allem Verständnis bezüglich Tierwohl und -schutz müssen Umsetzung und Wirtschaftlichkeit für die bäuerlichen Betriebe gewährt bleiben, führt Ehlers weiter aus.

  • Brasilien: Schweinefleischexporte legen weiter zu
    am 23. Mai 2024 um 7:50

    Brasiliens Ausfuhren von Schweinefleisch haben im April gegenüber dem Vorjahresmonat spürbar zugelegt. Im ersten Jahresdrittel verzeichnete der Schweinefleischexport gegenüber 2023 ein Plus von 6%. Im Mai könnte nach den Überflutungen in Rio Grande do Sul das Exportangebot jedoch insbesondere durch Schäden an der Infrastruktur eingeschränkt sein, berichtet Agra Europe.

  • Wurzel als Schlüssel zu dürretoleranterem Mais
    am 23. Mai 2024 um 6:14

    Mais kommt mit sehr unterschiedlichen Standortbedingungen zurecht. Eine internationale Studie unter Federführung der Universität Bonn zeigt nun, welche wichtige Bedeutung dabei sein Wurzelsystem spielt. Die Forscherinnen und Forscher haben mehr als 9.000 Sorten analysiert. Dabei zeigte sich, dass sich die Wurzeln stark unterscheiden - je nachdem, wie trocken der Standort ist, für den die jeweilige Sorte gezüchtet wurde. Sie konnten zudem ein Gen identifizieren, dass bei dieser Anpassung eine Rolle spielt. Möglicherweise ist es ein Schlüssel für die Entwicklung von Sorten, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen. Die Ergebnisse sind nun in der renommierten Zeitschrift Nature Genetics erschienen.

  • Digitale Sonder-Agrarministerkonferenz im Zeichen des Bürokratieabbaus auf EU- und Bundesebene
    am 23. Mai 2024 um 5:53

    Die digitale Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) am 22. Mai 2024 unter dem Vorsitz Thüringens befasste sich u.a. mit der nationalen Umsetzung der durch die EU beschlossenen Änderungen im Basisrecht der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie den Fortschritten beim in der Frühjahrs-AMK in Erfurt beschlossenen Bürokratieabbau. Thüringens Landwirtschaftsministerin und AMK-Vorsitzende Susanna Karawanskij betonte: " Wir setzen den eingeschlagenen Weg der Frühjahrs-AMK zum Bürokratieabbau in der Landwirtschaft konsequent fort. Dazu gehören auch die beschlossenen Änderungen des EU-GAP-Basisrechts, die wichtige Entlastungen und Vereinfachungen für den Berufsstand und die Verwaltungen mit sich bringen und in nationales Recht umgesetzt werden. Die bislang vorgegebene Stilllegungspflicht von Agrarflächen wird abgeschafft und so Planungssicherheit für Agrarbetriebe hergestellt. So sollen die GLÖZ-Standards gelockert werden und Länder die Möglichkeit erhalten, vorübergehende Ausnahmen aufgrund von Witterungsbedingungen zuzulassen. Beim Bürokratieabbau auf nationaler Ebene wurden weitere konkrete Schritte besprochen. Im Pflanzenschutzrecht sollen Ausnahmeregelungen vereinfacht und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Bei Genehmigungsprozessen von Stallbauvorhaben wird die Regelungsdichte abgebaut, um insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe ein vereinfachten Verfahren einzuführen. Bei Biogasanlagen wird ein Verzicht auf Nachhaltigkeitsnachweise angestrebt. Um beim Bürokratieabbau weiter schnell voranzukommen, haben die Länder den Bund aufgefordert, eine übergeordnete Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten und den eingeschlagenen Weg weiter stringent weiter zu verfolgen."

  • Minister Backhaus stellt die „Nutztierstrategie MV 2030“ vor
    am 23. Mai 2024 um 5:33

    Am 22.05.2024, hat Mecklenburgs-Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Nutztierstrategie MV 2030 vorgestellt. Das Papier wurde beginnend im Juni 2023 mit rund 70 Personen aus Verbänden, Vereinen und Institutionen sowie Landwirtinnen und Landwirten erarbeitet. Beginnend mit einer Beschreibung und Analyse der Ursachen für den Ist-Zustand benennt die Strategie die künftigen Herausforderungen und Handlungsfelder in der Tierproduktion. Daraus leiten sich am Ende Forderungen ab, deren Umsetzung notwendig sind, um die Nutztierhaltung in MV wieder zu stabilisieren. Zu den herausgearbeiteten Forderungen gehören u.a. das Schließen der Wertschöpfungsketten, z.B. durch Schaffung von regionalen Schlachtkapazitäten für Schweine, Geflügel und kleine Wiederkäuer, sowie die Erhöhung der mobile Schlachtung. Darüber hinaus wird eine Erhöhung der Förderprämien für die Weidehaltung und eine Rücknahme des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes gefordert.

  • Tierschutzgesetz zur Abstimmung im Kabinett? – ISN: Stoppt diesen Wahnsinn!
    am 22. Mai 2024 um 14:00

    UPDATE: Laut den Ergebnissen der Kabinettssitzung stand das Tierschutzgesetz nun doch nicht auf der Tagesordnung. Damit sind die beabsichtigten Änderungen im Tierschutzgesetz aber nicht vom Tisch und werden vermutlich Thema in einer der nächsten Sitzungen sein. Ob die Bundesregierung auf die aus der gesamten Branche dargelegten Kritikpunkte und weitreichenden Folgen eingeht, ist bis dato noch nicht bekannt. Wir werden an dem Thema dranbleiben!

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